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Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel!

Wenn man auf dem Weg zum Gipfel nur den Berg im Blickfeld hat, dann kann man leicht über einen Maulwurfhügel stolpern. Dieser Blog soll mir dabei helfen, die kleinen Etappen des Lebens zu erreichen, und am Ende auf dem Gipfel zu stehen! Und natürlich soll er mich an diese Erlebnisse lange erinnern.

Es ist jeder herzlich eingeladen meinen Horizont durch seine Sicht der Dinge zu erweitern, und mich dadurch in jedem Fall meinen Zielen ein Stück näher zu bringen.







Königsspitze (Grand Zebru´)

Martin wie er den Berg demütig für Morgen auf uns vorbereitet.
Martin und ich wie wir uns auf den Berg vorbereiten.
ein traum Wetter, super Aussicht und geile Waves



manchmal war es ziemlich steil



Jeti is back, diesmal aber ohne Fell


die nehmen unser Spur


wieder ein schöner Gipfel mit einem guten Freund, der Berg war uns gnädig gestimmt und hat uns wieder gesund freigegeben.



Letztes Jahr wollten Martin und ich bereits die Besteigung dieses wunderschönen Gipfel in der Lombardei wagen, leider war schon zu viel Schnee gefallen, es führten keine Spuren mehr zum Gipfel. Als einzige und letzte Bergsteiger auf der Casati Hütte, am letzten Tag vor der Winterpause bestiegen wir dann als Ersatztour den Cevedale. Diese Hochtour war nicht minder schön, und der fantaschtische Ausblick auf unseren Wunschberg Grand Zebru´vertiefte nur unsere feste Absicht nächstes Jahr wieder zu kommen.

Tja, nächstes Jahr war letztes Wochenende! Kurz und bündig gesagt, diese Tour zählt sicherlich zu den schönsten meiner bisherigen Bergerlebnisse, und ich denke dies trifft auch auf Martin zu.

Anfahrt: Von Norden kommend über den Umbrail Pass nach Bormio und weiter nach Santa Caterina Valfurva bis zum Rifugio Forni 2176m (Parkplatz), bei Martins Fahrstil waren wir in 3 Std. 20 Min. am Ziel! Gemütlicher Aufstieg in ca. 1 Stunde 15 Min. zur Pizzini Hütte auf 2700m.

Die Pizzini Hütte kann ich sehr emfehlen, ganz nette Wirtsleute, schöne Zimmer und vor allem sehr gutes Essen. Es wird am Tisch serviert, und jeder bekommt Nachschlag so oft er will! Wir zahlten für die Halbpension günstige € 43,00 (ÖAV Mitgliedspreis, auf der Casati Hütte zahlten wir letztes Jahr das doppelte)

Aufstieg: Von der Pizzini Hütte führte der Steig nach Norden Richtung Königsspitze und dessen Gletscher an den Füßen der Südflanke. In der Mitte des eher flachen Gletschers stand ein markanter, roter Fels der links umgangen wurde, ehe man dann nach rechts die Steilstufe erreicht die zum Königsjoch führt (Achtung, der Fels schaut beim Abstieg von hinten ganz anders aus, nicht links abbiegen!)

Dort oben auf dem Königsjoch kommt dann die Schlüsselstelle, eine steile Eisflanke die als Rinne ins Tal führt. Beim Aufstieg noch nicht wirklich als Gefahr erkennbar und gut zu überwinden wurde beim Abstieg die Macht des Berges eindrucksvoll sichtbar. Es lösten sich aufgrud der höheren Temperaturen immer wieder Steine aus der Wand die über die Flanke nach unten rutschten. Manchmal ganze Steinlawinen! Mit Eisschrauben gesichert und immer nach oben blickend muss man diese Passage so schnell wie möglich überwinden.

Einmal ist ein Teil der Wand ca. 1 Meter vor und ca. 3 Meter über Martin abgebrochen und vor seinem Stand nach unten gerauscht. Der größte Brocken war sicherlich mindestens 200 -300 kg schwer. Er hat mich gerade gesichert und wäre nicht einmal weggekommen. Gut dass in dieser Höhe die Schutzengel näher sind als im Tal.


Aufstiegszeit ab Pizzini Hütte ca 3 Std; wir sind um 06:30 gestartet und waren um 09:30 auf dem Gipfel. Höhenunterschied: 1.200 Hm wobei die ganz schön in die Beine gehen da oben. Gute Kondition und Lust auf den Berg machten diese Tour zu einem Genuss besonderer Art.


Durch das wunderschöne Wetter hatten wir einen fantastischen Fernblick, der Gipfel gehörte ca. 30 Minuten uns bis die ersten Bergkammeraden auch das Ziel erreichten. Gut für uns, denn wir stiegen sofort wieder ab und ersparten uns dadurch den Steinschlag der durch die anderen unweigerlich entstand.

Eigentlich planten wir bis Montag zu bleiben und noch irgend einen Gipfel in der Nähe zu besteigen, aber nach so einer perfekten Tour war dies nicht mehr interessant für uns. Kurzfristig entschlossen wir uns doch am Sonntag Heim zu fahren, und dieses unvergessliche Wochenende auf dem Innsbrucker Klettersteig als "Chill out - Grand Zebru´" abzuschließen.

Nun darf ich mich glücklich schätzen die drei schönsten Berge dieser Gegend, den Ortler mit 3.899 Hm (bestiegen mit Vroni und Lampi 2007), den Cevedale mit 3.769 Hm und den Grand Zebru mit 3.859 Hm erklommen zu haben.

Die Atmosphäre dieser Gipfel ist ein Teil meiner Substanz, daran zu denken hilft mir den Alltag gut zu überwinden und Stress in die richtigen Kanäle zu lenken.

Martin! Nächstes Jahr gehen wir über den Hintergrad auf den Ortler, ich freue mich schon darauf!

Mit dem Bocker auf dem Thaurer Zunterkopf


Mittwochabend und gerade mal keiner in Urlaub, wie schön da kann man ja gleich auf´n Berg rauf. Mit dem Bockerl aufgeschultert marschierten wir nach Dienstschluss vom Thaurer Parkplatz auf die Thaurer Alm und weiter über das Törl auf den Thaurer Zunterkopf. Hm ca. 1.050 Gehzeit ca. 1,5 Std geschätzt, leider hat keiner auf die Uhr geschaut.
Die Bergluft duftet hier nicht nach Almrosen, aber ich bin Unschuldig!!!
Es ist immer wieder eine Wohltat nach getaner Arbeit und schon etwas ausgelaugt feststellen zu dürfen, dass Müdigkeit durch Körperliche Ertüchtigung in Lebensfreude und Elan umgewandelt werden kann. Unter der Woche und noch dazu am Abend von einem Berg schauen zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes.
Die Fahrt mit dem Bockerl bei Nacht rundet die Sache dann ganz nach unserem Geschmack ab.
Den nächste Kick werden wir uns am 23 August holen, da geht Martin und ich auf den "Grand Zebru" auch Königsspitze genannt. Die Rechnung ist schon seit letztem Jahr offen.

Serles mit Vicky








Ich nutzte die Gelegenheit, und fragte meine älteste Ragazzi noch in der Aufwachphase ob sie mit mir eine Urlaubsabschlussbergtour gehen will. Wie schön, sie stimmte ohne Zögern zu. Das Ziel war gleich besprochen, ein kleines Frühstück und schon machten wir uns auf denWeg. Das schöne Wetter nutzten zwar viele Bergfreunde, aber die Smaltalks verkürzten nur den Weg. Meine Große macht mir immer wieder Freude, sie ging die ca. 1.100 Hm ohne Muh und Mäh in ca. 2,5 Std. War wirklich ein schöner Tag, bin stolz auf dich Weibi.


Urlaub Cavallino Treporti Venezia

Ur





Hallo allerseits, bin wieder im Lande, der Urlaub war kurz aber entspannend.
Bild 1. sagt alles
Bild 2. Radltour über Tre Porti nach Punta Sabbioni, raste gerade auf der Kaimauer und schaue nach Vendedig. Mal ohne Familie ;.)
Bild 3. meine 3 Ragazzi´s am Strand.

Venedig III Etappe "Lizumer Hütte - Sterzing -Brenner"







Bild 1. Blick von der Wildseespitze Richtung Olperer.

Bild 2. Rast auf der Wildseespitze nahe der Landshuter Europahütte

Bild 3. Auf dem Weg von der Wildseespitze zum Wolfendorn auch Spina del Lupo genannt.

Bild 4. Gipfelfoto auf dem Hohen Riffler 3.231 Hm.
Bild 5. Abstieg vom Hohen Riffler auf das Friesenberghaus mit Blick auf den Schlegeisspeicher. Oberhalb dieses Speichers führt der Höhenweg auf das Pfitscher Joch Haus.

Bild 6. Kurze Rast oberhalb der Landshuter Europahütte, jeder auf seinem Staatsgebiet.

Bild 7. Grenzüberschreitende Bergfreundschaft!


Etappenverlauf:
Start am Samstag 10.07.2010 um 14:40 auf der Lizumer Hütte 2.019 Hm - Gipfel Geier 2.857 Hm- Tuxer Joch Haus 2.313 Hm - Spannaglhaus 2.531 Hm - Gipfel Hoher Riffler 3.231 Hm - Friesenbergerhaus 2.498 Hm - Olperer Hütte 2.389 Hm - Pfitscher Joch Haus 2.275 Hm in Sterzing- Landshuter Europahütte 2.693 Hm - Gipfel Wildseespitze 2.733 Hm - Gipfel Spina del Lupo 2.774 Hm - Ziel am Montag 16:30 am Brenner Bahnhof 1.374Hm


Ca. 4.500 Hm Aufstieg und ca. 5.000 Hm Abstieg in ca. 25 Stunden verteilt auf ca. 2,5 Tage


Etappenbeschreibung:

Da wir beruflich erst nach Mittag starten konnten, leisteten wir uns ein Taxi auf die Lizumer Hütte. Sofort marschierten wir über den Geier in Richtung Tuxer Joch Haus wo wir nach 5 Stunden schon einen Radler und eine Suppe genossen. Bereits müde vom Tag waren wir nicht willig noch weiter zu gehen. Durch die Scheiben des warmen Wintergartens der Hütte wirkte das Spannaglhaus in den eisigen Wänden es Hintertuxer Gletschers zwar beeindruckend, aber zu fortgeschrittener Stunde einfach nicht mehr einladend genug.
Wie sich herausstellen sollte, wurde der Sonntag dafür zu einem richtigen Marathontag! Die Strecke vom Tuxer Joch Haus über die Italienische Staatsgrenze bis zum Pfitscher Joch Haus legten wir inclusive der Besteigung des Hohen Riffler bis zum Abend ohne Probleme in 11 Std. 45 Min. zurück. Das Etappenziel am Sonntag schon zu erreichen beflügelte uns dazu die ursprüngliche Route nach Venedig etwas abzuändern, und von Sterzing wieder retour über den wunderschönen Tiroler Höhenweg immer entlang der Staatsgrenze zum Brenner zu wandern. Dort durften wir noch die grandiose Aussicht von der Wildseespitze und dem Wolfendorn auch Spina del Lopo genannt genießen. Es folgte ein Abstieg über die unberührte Natur oberhalb des Brennersees bis wir direkt den Bahnhof Brenner erreichten.
Mit dem Wetter hatten wir so ein Glück das es schon fast unheimlich erscheint. Von der Friesenbergerscharte absteigend zum Friesenbergerhaus wurden zwei Deutsche Bergsteiger von einer Wetterfront überrascht, die wir aufgrund Martins grandioser Abkürzung über die Geröllfelder zeitgleich von oben betrachten durften. Während wir den Hohen Riffler trocken erreichten, mussten die Deutschen platschnass und ohne Gipfelerfolg weiter in Richtung Dominikus Hütte weiterziehen.
Donnergrollen war ohnehin unser ständiger Begleiter, rabenschwarze Wolken immer irgendwo sichtbar. "Ma che godo" war trotzdem unser Leitspruch, manchmal vielleicht ein wenig "Ma che buzza" aber wir hatten ja noch unseren Warnspruch "Achtung, meditatives gehen" was blitzartig eine Abstandsvergrößerung zur Folge hatte.
Geschlafen haben wir nicht wirklich gut in den Lagern der Hütten. Das lag zum einen wahrscheinlich an den schweren Beinen, zum anderen wäre uns bivakieren lieber gewesen. Aber in solchen Höhen siegt die Vernunft, eine sichere Herberge verlockt bei Dämmerung mehr als die Abenteuerlust zweier Bergfaxen unter freiem Himmel zu schlafen. Wird schon noch Martin!
Italien haben wir also schon erreicht, wie es weiter geht noch nicht wirklich festgelegt. Wenn möglich halten wir uns an Gerald Aichners Buch "Die Bergtour ans Meer", aber da wir die Strecke in Etappen zurücklegen haben wir etwas mehr Spielraum für Gipfelerfolge als Aichner und seine Frau.
Bisher dürfen Martin und ich auf dem Weg nach Venedig über die Alpen auf beeindruckende Berglandschaften, Murmeltiere und Schneehühner, Wetterspiele, Tonnenschwere Beine und vor allem eine tiefe Bergfreundschaft zurückblicken.
Ich verbuche jede Minute als unvergessliches Erlebnis das mein Leben prägt und meine Seele formt.




Bettelwurfhütte







Endlich ist Martin wieder im Lande und die Mittwoch Abende können sinnvoll genutzt werden. Gestern stand die Bettelwurfhütte auf dem Plan. Gleich nach der Arbeit mit dem Auto zur 2 Ladhütte und los ging´s. 1,5 Std. für 1.000 Hm ist Ok. Wir hatten uns ja schließlich einiges zu erzählen. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen wie befreiend es sein kann, wenn man zu einigen Deutschen die nach diesem Aufstieg mit geschwelter Brust ins Tal schauen sagt: " Ach wir trinken hier nur nach der Arbeit ein Gläschen, gehen aber gleich wieder nach Hause". Und das auch noch kurz vor der Fußball WM Niederlage gegen die Spanier. Fast hätten die mir Leid getan.
Am Wochenende starten Martin und ich die Etappe III nach Venedig ab der Lizumer Hütte soweit wir kommen, die Holzis fahren in ihren verdienten Sommerurlaub, und meine Kid´s gehen in die langersehnten Sommerferien.
Die Fam. Halltaler wünscht den Holzis einen genussvollen, erholsamen und sonnenreichen Urlaub und freuen sich auf ein Wiedersehen.



Neue Trekkingstöcke

Oft muss ich daran denken wie Martin leise und bitterlich sagte, "bitte nicht wieder ohne Stöcke"
Das kam daher, weil meine Stöcke einmal auf dem Weg zur Seegrube nicht einzustellen waren, und ich vom Ihm einforderte das auch er ohne Stöcke auf seine Hausstrecke gehen müsste. Schließlich geht das "Tier" die Grube unter einer Stunde, was sollte ich denn machen! Martin tat mir den Gefallen, und hat es scheinbar bis heute nicht verarbeitet. Und jedesmal wenn ich an meinen alten Stöcken herumdrehe dann höre ich diesen Satz. Daher.........

wie gut dass im "Sporter Witting" gerade die Aktion - 30% war als ich zufällig am Freitag hineinschaute. Eine gute Gelegenheit Stöcke für "the Trekk to Venezia" zu besorgen.

Wenn schon dann mal was nur vom Feinsten. Carbon im oberen Drittel und unten bester Alu in oval gehalten. Super Federung mit 100% iger Belastbarkeit für jede Tour das ganze Jahr über.

Super Gefühl so ein neues Guzzi, ja das hamma uns verdient!

Familienwanderung zur Lizumer Hütte












Kurz entschlossen gaben wir Vickys Vorschlag nach, ein Familienwochenende auf der Lizumer Hütte zu verbringen. Nach ca. 4 Stunden, die wir uns mit Brückenbauen, singen und Kaulquappenfangen in Richtung Hütte bewegten, sind wir am Ziel angelangt.
Nach einem wirklich guten Mittagessen verbrachten wir den Nachmittag auf der Hauseigenen Kletterwand, und nach dem wieder wirklich guten Abendessen veranstalteten wir noch eine zünftige Juli Schneeballschlacht auf einem der wenigen Schneefelder inmitten von Almrosen.
Die Zimmer auf der Lizumer Hütte sind wirklich schön, die Sanitäreinrichtungen sauber und die Hüttenausstattung tip top. Den Wirtsleuten ein Kompliment für Küche und Service, auch beim Preis gaben Sie uns Mehrkindrabatt!
Am nächsten Tag machten wir noch auf der Käserei Lann Alm Rast, dort wurde ein Almfest mit Bergmesse, Musik und Gegrilltem veranstaltet. Das machen wir bald wieder, so ein Kurzurlaub tut schließlich allen einmal gut.
Heute müsste auch Matin wieder vom Urlaub zurückgekommen sein also höre, ich kenne die Richtung für Etappe III schon, habe die Wirtin gefragt. Und übrigens, ich habe mir endlich neue Trekkingstöcke zugelegt. Was würdest du am Mittwoch Abend von der Bettelwurfhütte halten, sind ca. 1.000 Hm und 1,5 Std bis oben. Hozi, solltest du das lesen, komm auch mit. Wir hören uns.







Sonnwendfeuer am Kuhmöser













Schon Wochen zuvor sind einige ganz fleißige mit Brennholz am Rücken auf den Kuhmöser gewandert, um zur Sonnwend ein schönes großes Feuerchen auf dem Gipfel zu entzünden. Leider war das Wetter am 19.06.2010 derart mieserabel, dass wir um eine Woche verschieben mussten. Siehe da, die Begeisterung schwand in dieser Woche bei den meisten so, dass von ca. 15 Leuten nur noch 6 übriggeblieben sind. Dies tat unserem Vorhaben jedoch keinen Abbruch, mit Andrea und Gorgi, Elke und Stradi, Holzi mir und noch 4 anderen Bergbegeisterten wurde bis nach Mitternacht gefei(eu)ert und gelacht.
Bei dieser Gelegenheit konnte ich gleich mein Biwakzelt Bivi I testen. Hätte ich nicht beim Schlafsack gespart, dann wäre die erste Nacht auf 2.200 Hm perfekt verlaufen. So bin ich einige male aufgewacht um mir vorzunehmen, bei nächster Gelegenheit mal einen guten Schlafsack zu besorgen. Spätesten für Vendig Etappe III.

Bockertour auf die Nockspitze









Wie schön, heute ist Mittwoch, das heißt ab in die Berge nach getaner Arbeit! Über die Birgitzer Alm (ca. 40 Min.) auf das Birgitzköpfl Haus und weiter auf die Nockspitze (noch einmal ca. 1 Std). 5 Min. später waren wir auch noch bei einem Kreuz, aber leider weiß ich nicht wie das hieß, diese Info kommt nach. Hm. ca. 1.050. Die Schotterreiße von der Nockspitze und der super glatte Forstweg mit dem Bockerl brachten uns in nicht einmal einer Stunde von der Nochspitze wieder zum Auto am Adelshof. Super geile "Mittwochnachderarbeittour"
Jetzt kommen mal 3 Wochen Bergpause mit Martin vor es weiter mit der Venedigtour geht, da dieser sich mit seiner Family nach Sardinien in den Urlaub verabschiedet. Schöne Urlaubstage und erholt euch gut,
Grüße Günter

Venedig II Etappe "seven+three Tuxer summits"






































Martin und ich haben unser Vorhaben, über die Alpen nach Venedig zu gehen endlich gestartet. So nach der Vorlage "Die Bergtour ans Meer" von Waltraud und Gerald Aichner. Die I Etappe Scharniz - Hall wird auf später verschoben, da warten wir auf Holzi.

Nun zur II Etappe, von der Glungezer Hütte zur Lizumer Hütte. Start vom Parkplatz Neue Gufel auf die Glungezer Hütte, Hm ca. 1.400, mit Übernachtung im Winterlager. Am Morgen dann die Überschreitung:
1. Glungezer, 2. Gamslanerspitze, 3. Kreuzspitze, 4. Rosenjoch, 5. Grünbergspitze, 6. Grafmartspitze, 7. Naviser Sonnenspitze, 8. Nördliche Schoberspitze, 9. Mölser Sonnenspitze und 10. über das Klammjoch zur Lizumer Hütte. Hm ca. 1.200, Entfernung km ca. 16 in ca. 8 Stunden.

Da bei der Tourenplanung unser Karl Gabel alias "Holzi" leider nicht von Anfang an mit eingebunden war, erfuhren wir erst auf der Tulfeiner Alm dass die Glungezer Hütte geschlossen ist. Wir füllten unserer Wasservorräte in den neuen 3 Liter Trinkblasen auf, die Martin Gottseidank noch am Freitag besorgt hat, und machten uns auf den Weg nach oben in der Hoffnung, dass das Winterlager alles bietet was wir zum übernachten brauchen, wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem einschlafen gab uns "Karl" telefonisch noch alle Wetterdaten durch und huldigte die Englische Queen.

Auf Abendessen und Frühstück mussten wir Notgezwungen verzichten, aber eine Mannerschnitte am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Wer braucht denn schon Nahrung? Trotz schlechter Wetterprognose wurden wir von starkem Regen verschont, Wind und Nebel waren jedoch unsere ständigen Begleiter. Wenn man diese Widrigkeiten bedenkt, ist es schon eine super Sache dass wir fröhlich und gesund in der Lizumer Hütte angekommen sind.

Doch da wartete die eigentliche Herausforderung der II Etappe, die Spagetti Arrabiata, alle Gipfel waren nichts gegen diese Schärfe, so ins schwitzen bin ich den ganzen Tag nicht gekommen! Aber ein guter Bergsteiger weiß wann er aufgeben muss, und ich habe aufgegeben (Verpflegung ist aber 1a. auf der Lizumer Hütte)

Vorsorglich wie wir sind, haben wir am Freitag bereits unsere Bikes auf dem Parkplatz Lager Walchen deponiert, die letzten Kilometer über das Gasthaus Säge bis Vomp nach Hall waren noch eine willkommene Abwechslung auf unserem "Hikingbiking Trip"

Etappe III von der Lizumer Hütte nach Sterzing werden wir nach unseren Sommerurlauben angehen.

Kemater Alm Sonntagsköpfl







Ja, endlich ist der Boden so wie wir ihn brauchen, trocken, Schneefrei, ohne Rodler, Radler oder Wanderer, relativ eben und mit einem Steigungswinkel der unsere Bremsen nicht zum glühen bringt. Mittwoch ist ja Martins und mein "Mittwochnachderarbeitbewegungstag", also nichts wie raus in die Berge. Eigentlich wollten wir auf die Kemater Alm, und dann mit dem Bockerl wieder runter. Aber wie das mit uns so ist, nach einer Stunde waren wir schon am Ziel und sind dann gleich eine halbe Stunde weiter zur Adolf Pichlerhütte. Um die 1.000 Hm für unser "Mittwochnachderarbeitbewegungspensum" zu erreichen, nahmen wir das Sonntagsköpfl in unsere Runde auf, um dann wieder auf der Kemater Alm die Bockerl startklar zu machen. Die scharfkantige Bergsiluette kündigte bereits die nahende Dunkelheit an, da wir aber unsere neuen Stirnlampen dabei hatten war dies eher Grund zur Freude. Nach 12 Minuten heißer Abfahrt mit Kuhslalom sind wir bereits wieder beim Auto. Also das war wirklich ein schöner Bockerauftakt für das Jahr 2010.

Pizza vom Italiener


Lange habe ich darauf warten müssen, bis ich mal eine Pizza vom Italiener frei Haus bekomme. Oft schon hat er von seiner Pizza geschwärmt und mir ist beim bergln das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Gestern war es dann soweit, mit samt seiner Familie ist Martin angereist und hat Pizza für alle gezaubert. Mit viel Liebe zum Detail und südländischem Flair auf der Terrasse wurde es eine wirklich nette Pizzaparty. Sogar ein wenig Planung für unsere Vendigtour haben wir trotz viel Ablenkung spät am Abend noch erledigt. Nächstes Wochenende werden wir zum Vatertag von der Glungezer Hütte zur Lizumer Hütte marschieren. Venedig wir kommen!
Wir freuen uns schon auf die nächste Pizzaparty mit Original italienischem Pizzakoch.

Das Holz(i) ist oben

Tja, Holzi hat wieder einmal dafür gesorgt, dass jeder ein paar Holzscheite auf den Berg trägt um am 19.06.2010 auf dem Kuhmesser ein Bergfeuer zu entfachen. Kersti und Peter, Bani, Holzi, meine Tochter Vicky und ich haben schon die erste Ladung unter dem Gasdepod verstaut. Dize und Georg werden den Rest raufschaffen. Jetzt können wir nur hoffen, dass beim Herzjesufeuer am 12.06.2010 keiner die glorreiche Idee hat unser Holz abzustauben. Schaun wa mal!!!


Der Südtiroler lässt nicht lange auf sich warten


hab ich es doch gewusst, Martin konnte nicht wiederstehen und hat sich heute auch ein Vaude Biwi gekauft. In grün, um sich vor der Österreichischen Bergwacht zu tarnen. Das ist sicherlich noch ein Überbleisel von früher. Ich freue mich schon richtig auf die erste Übernachtung in luftiger Höhe, ich dachte da so an 2.500 Hm oder mehr. Je nach Schneegrenze.
Super Martin weiter so!!!